{"id":64,"date":"2020-01-28T13:49:08","date_gmt":"2020-01-28T13:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/hesstheol.ch\/?page_id=64"},"modified":"2025-06-23T14:13:47","modified_gmt":"2025-06-23T14:13:47","slug":"biblisch-theologische-beitraege","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hesstheol.ch\/index.php\/biblisch-theologische-beitraege\/","title":{"rendered":"Biblisch-theologische Beitr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Was-ist-Basis-was-Interpretation.pdf\" data-type=\"attachment\" data-id=\"499\">Was ist Basis \u2013 was Interpretation<\/a>? <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcberlegungen zur Basis der Theologie und ihrer Aufgabe &#8211; angestossen durch die Lekt\u00fcre des Buchs von Charlotte R\u00f8rt &#8222;Die Frau, die nicht an Gott glaubte und Jesus traf&#8220;. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zur Exegese der Evangelien<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Aus meiner Erfahrung davon, wieviel Wissen, Wissenschaft und K\u00f6nnen zu guter Exegese notwendig sind, habe ich in m\u00f6glichst einfacher Sprache dazu etwas verfasst, auch um Einiges an Wissen weiterzugeben. Es sind 15 Seiten geworden &#8230;<\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Zur-Exegese-der-Evangelien.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Zur Exegese der Evangelien.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-c7019b9d-f4e2-4e84-88e1-bdcf0eb9f9fa\" href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Zur-Exegese-der-Evangelien.pdf\">Zur Exegese der Evangelien<\/a><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Zur-Exegese-der-Evangelien.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-c7019b9d-f4e2-4e84-88e1-bdcf0eb9f9fa\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Jesusbewegung-als-Vorbild-zur-Reform.pdf\" data-type=\"attachment\" data-id=\"501\">Jesusbewegung als Vorbild<\/a><\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Die-gute-Groesse-einer-Kirchgemeinde.pdf\" data-type=\"attachment\" data-id=\"502\">Gute Gr\u00f6sse einer Kirchgemeinde<\/a> <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kernsaetze-zur-Kirchenreform.pdf\" data-type=\"attachment\" data-id=\"500\">Kerns\u00e4tze zur Kirchenreform<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Bemerkungen zur Kirchenreform<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorbemerkungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meine Erfahrungen gr\u00fcnden sich u.a. auf 7 Jahre Kirchenleitung einer Kantonalkirche (Vicepr\u00e4s. und Leitung Gruppen-Ressort Theologie, Leben und Glauben der Kirche), 7 Jahre Stellenleitung und Mitwirkung in Spitalleitung, Leitung Sozialdienst und Beratungsstelle, Gassenarbeit und im Team der Gesamtleitung einer NPO (Stiftung Sozialwerke Pfr. Sieber, Z\u00fcrich), sowie mehr als 30 Jahre Gemeindepfarramt in unterschiedlichen Gemeinden (Alleinpfarramt in reformierten Gebieten und der Diaspora, Mehrstellengemeinden dito, 2 Gemeinden, die sehr am Rand dahinserbelten wieder zum Bl\u00fchen gebracht und 2-3 weiteren Gemeinden als Stellvertreter und Berater zu neuen Teams verholfen).<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt haben wir das Pech, in den letzten 60 Jahren einem Megatrend mit \u00abfortlaufendem Erfolg\u00bb ausgeliefert gewesen zu sein, der sich noch weiter fortzusetzen scheint. Der Talboden d\u00fcrfte aber bald einmal erreicht sein. In einem gewissen Ausmass d\u00fcrfen wir in Zukunft wieder mit einem beschr\u00e4nkten Erstarken rechnen, wenn wir das auch gut angehen. Wieder eine dominante Mehrheit als \u00abVolkskirche\u00bb zu werden wie noch nach dem 2. Weltkrieg, dazu wird es in der modernen Gesellschaft nicht mehr kommen. Aber Lenin soll gesagt haben: Mit 15% der Bev\u00f6lkerung kann ich eine Revolution machen. Ich sage: Wie viele % auch immer es sind, wenn sie wirklich wollen, k\u00f6nnen sie noch einmal so viele dazugewinnen \u2013 mindestens. Aber es braucht eine zielgerichtete Arbeit dazu, Gebet, Gottvertrauen, Mut und einen langen Atem. Und es wird nur als Teamwork gelingen. Fangen wir damit an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Teamwork<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Meine Beobachtung und Erfahrung ist die, dass in den Kirchgemeinden \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 einzelne, initiative Menschen (Pfarrpersonen, Diakoninnen, Katechetinnen, Kirchenpflegepr\u00e4sidentinnen etc.) am Werk sind, die je ihre eigene Idee haben, wie sie \u00aberfolgreich\u00bb sein k\u00f6nnen \u2013 je mit dem, was sie selber am liebsten machen und am besten k\u00f6nnen. Und der liebe Gott werde dann schon seinen Segen dazu geben und seine Kirche wachsen lassen wie das Gras auf dem Feld. Das f\u00fchrt dazu, dass h\u00f6chstens um all diese Einzelk\u00e4mpferinnen herum eine kleine \u00abPersonalgemeinde\u00bb von ihren \u00abFans\u00bb entsteht, was sie als Ihren Erfolg betrachten. Das als nachhaltigen Gemeindeaufbau zu verstehen, ist ein wenig naiv. Richtig ist, dass alle Angestellten und viele Freiwillige zusammen mit je ihren speziellen Gaben viele Aufgaben im Dienste eines Gemeindeaufbaus leisten k\u00f6nnen und sollen, so dass f\u00fcr die Gaben die richtigen Aufgaben gefunden werden und umgekehrt. Das allein zeigt schon, dass es dazu eine ebenso begabte Koordination und Leitung braucht. Bei den Aufgaben hat es auch solche, die unabdingbar sind, aber niemand gerne macht; sie m\u00fcssen trotzdem gemacht und halt gemeinsam gemacht werden, wie es auch sonst im Leben etwa der Fall ist. Auch dazu braucht es eine Leitung und F\u00fchrung, die kollegial, aber unerbittlich, zu stetigem Teamwork anh\u00e4lt. Ganz von selber geschieht es auf Dauer nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu ist es wiederum eine Voraussetzung, dass man gemeinsam abgesprochen hat und weiss, wohin man gelangen will, was die gemeinsamen Ziele sind und auf welchem Weg etwa, diese Ziele anzugehen sind. Das mag dann insgesamt ein Prozess sein, der auch laufend evaluiert und korrigiert werden muss. Auch dazu ist eine bewusste, weitsichtige und zielbewusste Leitung n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kirche und Kirchenbild<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sprechen wir von der \u00abKirche\u00bb. Kirche ist nicht gleich Kirche. Kirche hat sich im Laufe der Jahrhunderte und in den letzten Jahrzehnten ver\u00e4ndert. Eine Kirchgemeinde in der Stadt ist nicht dasselbe wie in einem Dorf auf dem Land oder in einer Agglo-Diaspora. In einer grossen Gemeinde mit mehreren Pfarrstellen ist es etwas Anderes als in einer Einstellengemeinde, in einer Gemeinde mit liberaler oder religi\u00f6s-sozialer Geschichte etwas Anderes als in einer l\u00e4ndlichen Gemeinde, die seit Jahrzehnten langj\u00e4hrig nur von pietistischen und fundamentalistischen Pfarrern gepr\u00e4gt worden ist und sich immer noch eines relativ grossen Gottesdienstbesuchs erfreuen kann \u2013 mit Zuzug auch von ausw\u00e4rts.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Frage, die zu kl\u00e4ren ist: Was finden wir vor Ort genau f\u00fcr eine Situation vor? Die zweite Frage ist dann: Wohin, in welche Richtung soll diese Gemeinde weiterentwickelt werden? Die n\u00e4chsten Fragen: Was m\u00fcssten wir machen, was m\u00fcsste geschehen, wo k\u00f6nnten wir am sinnvollsten ansetzen, damit eine Entwicklung in dieser Richtung m\u00f6glich w\u00fcrde und in Gang kommen k\u00f6nnte?<\/p>\n\n\n\n<p>In einer grossen Stadt ist fast f\u00fcr jede Idee und jede Art von besonderer Kirche ein gewisses \u00abKlientel\u00bb zu finden und daf\u00fcr zu gewinnen, z.B. mit verschiedenen Stilen von Gottesdiensten f\u00fcr mehrere soziologischen \u00abMilieus\u00bb oder auch mit anderen Angeboten in den Bereichen Bildung und Diakonie. In einer Dorfkirche ist das nicht ganz so einfach. Da folgen sich die besonderen Gottesdienste im Jahreslauf ohnehin in bunter Folge, Feiern mit den verschiedenen Stufen im Religionsunterricht zu Taufe oder Abendmahl, Erz\u00e4hlgottesdienst mit Kindern, Familiengottesdienste im Wald, Konfirmationen, Kinderweihnacht, Taufen, mit dem Jodlerclub oder dem Gospelchor, nebst den Hochfesten mit Osterfr\u00fchfeier und Christnachtfeier, Sommerliederabend etc.etc. An der Besucherfrequenz in diesen diversen, unterschiedlichen Feiern \u00e4ndert sich dabei in punkto \u00abGemeindeaufbau\u00bb grosso modo nichts, m\u00f6gen sie so gut und ansprechend sein, wie sie wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es darum gehen sollte, die aktive, praktizierende Gemeinde zu st\u00e4rken und zu vergr\u00f6ssern, fragt es sich also, ob man dabei wirklich beim Gottesdienst ansetzen kann oder wo sonst?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00abOut of the box\u00bb denken \u2013 und handeln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Praxis und Erfahrung aus meiner Zeit mit Pfr. Sieber und jener NPO mit Gassenarbeit, laufend neuen diakonischen Projekten, wo immer er eine Not sah, oft gegen den Widerstand der \u00abFinanzb\u00fcrokratie\u00bb und dem verantwortlichen Stiftungsrat wegen \u00abnichtbudgetierten\u00bb Spontanaktionen \u2013 nebst den Widerst\u00e4nden von st\u00e4dtischen \u00c4mtern, die andauernde Notwendigkeit f\u00fcr die ganze Arbeit auch das Geld aufzubringen \u2013 in den institutionalisierten Bereichen (Spital, Therapie-, Aufnahme und Abkl\u00e4rungsstationen) teilweise auch durch Kostentr\u00e4ger und Verkauf von Leistungen, hat mir gezeigt, dass es m\u00f6glich ist, dass gute, wichtige und richtige Arbeit honoriert und finanziert wird \u2013 nicht nur das, was im Voraus jahrelang geplant und budgetiert ist. Wir arbeiten mit Menschen im Hintergrund, die auch engagiert und motiviert sind und nicht nur mit anonymen Steuerzahlern und Steueraufkommen. Viele freie Werke und Missionen machen dieselben Erfahrungen. Davon muss die Institution Kirche lernen. Das braucht oft auch viel Gottvertrauen und unternehmerisches Denken. Gerade das fehlt meiner Beobachtung nach in den Kirchgemeinden weitgehend. Und die Wenigen, die es wagen, derart unternehmerisch zu denken und entsprechende Vorschl\u00e4ge zu machen, werden durch die konservativen, auf Sicherheit bedachten, wenig mutigen Bedenkentr\u00e4ger regelm\u00e4ssig ausgebremst und ausgebootet.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Leute, die festgef\u00fcgte Vorstellungen haben vom richtigen Glauben und von der Kirche, wie sie ihrer Ansicht nach sein sollte oder wieder werden sollte, von den Aufgaben der Kirche und was sie nicht machen und nicht sein sollte, hat es leider immer noch viel zu viele. Daneben und andernorts hat es auch solche, die das \u00abKind mit dem Bade\u00bb aussch\u00fctten m\u00f6chten, die meinen, man d\u00fcrfe halt nicht mehr \u00abmit der Bibel kommen\u00bb und stattdessen \u00abmoderne\u00bb, diverse Angebote an (nichtchristlicher, nichtbiblischer) \u00abSpiritualit\u00e4t\u00bb anbieten wollen, die mehr Interesse f\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was daran richtig ist: Wir m\u00fcssen viel mehr \u00about of the Box\u00bb denken! Dann geht es eben nicht um das Vertraute, \u00dcbliche und die \u00fcblichen Denk- und L\u00f6sungsans\u00e4tze. Es geht nicht um irgendeine Reform und Anpassung der Kirche an den gesellschaftlichen Trend und Megatrend, sondern um eine reformatorische Reform, die sich ihrer Grundlage bewusst ist. Kirche ist nicht nur eine \u00f6ffentlich-rechtliche Institution, sondern eine geistliche Bewegung von Menschen, die in Bewegung gesetzt wurde und wird durch die Botschaft von Jesus Christus. Der hat n\u00e4mlich nicht \u00abdie Kirche\u00bb gegr\u00fcndet, wie viele meinen, und auch nicht \u00abdas Christentum\u00bb als Religion, das schon gar nicht. Seine Botschaft ist keine \u00abReligion\u00bb, sondern wenn schon, war sie religionskritisch. Aber dar\u00fcber und dar\u00fcber, was in seinem Sinne \u00abGlaube\u00bb ist, m\u00fcsste man erst einmal genauer nachschauen und nachdenken, auf der Grundlage selbstverst\u00e4ndlich der Schrift.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jesus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er hat ganz offensichtlich keine \u00abKirche\u00bb, keine Institutionen und praktisch \u00fcberhaupt keine festen Strukturen geschaffen, gehabt oder gegr\u00fcndet mit Ausnahme des 12-er-Kreises an Aposteln, den er aus seinen Nachfolgerinnen und Nachfolger berufen hat. Er hatte nicht einmal eine eigene Unterkunft mit Ausnahme einer Art \u00abStandquartier\u00bb und gelegentlichem Aufenthalt im Haus des Petrus in Kfar Nachum (Kapernaum), wo er einmal zu Beginn seiner \u00f6ffentlichen T\u00e4tigkeit dessen Schwiegermutter geheilt habe. \u2013 Wenn Schwiegermutter, dann wohl auch eine Tochter und Frau von Petrus, die m\u00f6glicherweise nicht mehr am Leben war. Ausgrabungen lassen darauf schliessen, dass das Haus des Petrus in Kfar Nachum sp\u00e4ter zu einer fr\u00fchen Hauskirche (Versammlungslokal) wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu einem potentiellen Nachfolger sagte er nach Lk. 9,58 einmal warnend, er habe nichts, wo er sein Haupt hinlegen k\u00f6nne. Meistens war er unterwegs, im Freien, oder liess sich als Gast einladen. Das mag von April bis Oktober-November in jener Gegend sogar eher m\u00f6glich gewesen sein als etwa bei uns in Mitteleuropa, war aber auch nicht gang und g\u00e4be. Draussen bei den Menschen zu sein war f\u00fcr ihn offenbar Absicht und Programm. Andere, mit denen er auch Kontakt hatte, hatten sich dagegen mehr abgeschottet und zur\u00fcckgezogen, wie Johannes der T\u00e4ufer oder die Essener. Diese beiden pflegten auch eine viel rigidere, strenge und enthaltsame Lebensf\u00fchrung und Glaubenshaltung. Nach Lk. 7,34 warfen ihm die Leute sogar vor, er sei im Unterschied zu diesen Andern \u00abein Fresser und Weins\u00e4ufer, ein Freund der Z\u00f6llner und S\u00fcnder\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p>Am religi\u00f6sen Leben des j\u00fcdischen Volkes hat er teilgenommen und die religi\u00f6sen Regeln und Gebote eingehalten, allerdings nicht in streng orthodoxer Manier, sondern nach einer freieren und seiner Ansicht nach besseren, im rabbinischen Diskurs auch vertretbaren, eigenen Auslegung. Er hat gelegentlich an Synagogengottesdiensten teilgenommen und ist in den Tempel gegangen, beides in kritischer Solidarit\u00e4t. Er hat dabei von vielen Zustimmung erfahren, von vielen auch Ablehnung und ist sogar aus seiner Heimatstadt Nazareth vertrieben worden. Es ist ihm ergangen wie vielen Propheten vor ihm. Von der orthodoxen, religi\u00f6sen Obrigkeit in Jerusalem ist er schliesslich gefangen genommen und zu Tode gebracht worden. Mit ihrer religi\u00f6sen und politischen Haltung war Jesus mit seiner Botschaft aus der Sicht seiner Gegner letztlich nicht kompatibel. Er galt ihnen als Gottesl\u00e4sterer. Er war ihnen nicht fromm und religi\u00f6s genug. Sie f\u00fchlten sich von ihm und seiner Botschaft in ihrer Religion existentiell herausgefordert und bedroht.<\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere in seinem Verhalten Frauen gegen\u00fcber, wie einer Ehebrecherin, einer samaritanischen Frau mit zweifelhaftem Ruf und sogar einer ausl\u00e4ndischen, nichtj\u00fcdischen Syro-Ph\u00f6nizierin gegen\u00fcber, zeigt sich, dass er festgef\u00fcgte, doktrin\u00e4re, konservative, moralische Gebote und Regeln jederzeit mit gutem Grund hinter sich lassen und \u00fcbergehen konnte. Er konnte streng sein, wo es in seinem Sinn um den Glauben an Gott, den Vater im Himmel, und um echte Nachfolge ging, aber er war absolut nicht doktrin\u00e4r. Er hat seine Glaubens\u00fcberzeugung auch nicht in einen Lehrsatz oder Lehrs\u00e4tze gegossen, die zu akzeptieren und zu \u00abglauben\u00bb w\u00e4ren, um sich von \u00abUngl\u00e4ubigen\u00bb abzugrenzen. Nach Mk. 9,40 habe er sogar einmal gesagt: &#8222;Wer nicht gegen uns ist, ist f\u00fcr uns&#8220;. Das sagte er \u00fcber einen, der in seinem Namen Gutes tat (D\u00e4monen austrieb). Das auf den ersten Blick gegenteilige Wort in Mt. 12,30, &#8222;Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut&#8220;, ist in der Sache nicht wirklich ein Gegensatz.<\/p>\n\n\n\n<p>In 1. Kor. 15,3 \u00fcberliefert Paulus, \u00abdass Christus f\u00fcr unsere S\u00fcnden gestorben\u00bb sei (\u00e4hnliche Aussagen in 1. Petr. 3,18; Hebr. 10,10). Das ist ein Lehrsatz des Glaubens der fr\u00fchen Christen. Er sollte f\u00fcr die Menschen damals den unverst\u00e4ndlichen Tod und die Auferstehung mit einem nachvollziehbaren Sinn erf\u00fcllen. F\u00fcr die Menschen damals war ein Opfer oder ein Opfertod zur Vergebung der S\u00fcnden eine verst\u00e4ndliche und nachvollziehbare Aussage. F\u00fcr heutige Menschen ist sie das nicht mehr. Dieser Lehrsatz macht aber erst nach dem Tod Jesu und aufgrund seiner Auferstehung einen gewissen Sinn. Jesus selber wusste davon noch absolut nichts und hat nie etwas Derartiges gesagt oder gelehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Glaubensgrundlage, an der sich sein oder nicht sein vom christlichen Glauben entscheidet, ist auch dieser oft vorgebrachte, doktrin\u00e4re Grundsatz untauglich. Das heisst nicht, dass er falsch oder sinnlos w\u00e4re, aber er muss erkl\u00e4rt und ausgelegt werden wie auch alle weiteren, sp\u00e4teren \u00abGlaubensbekenntnisse\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00abGlauben\u00bb heisst nicht irgendetwas Lehrsatzm\u00e4ssiges, irgendeine Lehr-Aussage \u00abglauben\u00bb im Sinne von fraglos akzeptieren und nachsprechen. Solcher Art \u00abGlauben\u00bb ist Teil jeder Doktrin und jeder Religion. Das widerspricht klar allem, was Jesus gelehrt und vorgelebt hat. \u00abGlauben\u00bb in seinem Sinn heisst ihm nachfolgen, und \u00fcber den Weg und das \u00abGlauben\u00bb an das Reich Gottes, wie er es gelehrt hat, hat er in Bildern und Gleichnissen gesprochen und nicht in doktrin\u00e4ren Lehrs\u00e4tzen. Das heisst f\u00fcr mich, \u00abJesus im Herzen haben\u00bb und nicht irgendeine pietistische \u00abJesusfr\u00f6mmigkeit\u00bb, die von einem selber gemachten Jesusbild ausgeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn es darum geht, in und mit der Kirche neue, erfolgversprechende Wege in die Zukunft zu gehen, dann pl\u00e4diere ich daf\u00fcr, dass wir ganz zur Grundlage zur\u00fcckgehen, n\u00e4mlich zu Jesus und zu seiner Botschaft selber und von ihm lernen. Das ergibt eine sinnvolle Reform. Dazu m\u00fcssten wir von aller Institution und allen gesetzten Strukturen erst einmal absehen und es wagen, von Grund auf neu zu denken \u2013 eben \u00about of the box\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konkret<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Mitgliederzahl einer Kirchgemeinde unter 1000 f\u00e4llt \u2013 in einer Gemeinde mit mehreren Tausend Einwohnern, dann kann eine Fusion mit einer Nachbargemeinde nicht die einzige Option sein. Man m\u00fcsste sich zuerst doch fragen: Wie werden wir wieder relevant f\u00fcr die Menschen, wie werden wir wieder mehr?! Und wenn das (Steuer-)Geld fehlt, m\u00fcsste man sich fragen: Wie kommen wir zum n\u00f6tigen Geld f\u00fcr das, was n\u00f6tig ist zu tun?<\/p>\n\n\n\n<p>Und wenn zum Beispiel ein Pfarrhaus im Besitz der Gemeinde nicht mehr gebraucht zu werden scheint, weil angeblich junge Pfarrerinnen und Pfarrer nicht mehr in einem Pfarrhaus neben der Kirche wohnen wollen oder weil man ohnehin eine Pfarrstelle weniger hat und gar nicht will, dass in jener Gemeinde dr\u00fcben je wieder ein Pfarrer wohnt und man ihn aus der eigenen Gemeinde damit wieder hergeben m\u00fcsste, dann kann nicht die erste und einzig naheliegende Option sein, dieses Pfarrhaus neben der Kirche mit seiner ganzen Geschichte zu verkaufen. Man k\u00f6nnte sich zum Beispiel auch fragen: Wie k\u00f6nnen wir dieses Haus f\u00fcr die geistliche Entwicklung der Gemeinde anders nutzen, z.B. f\u00fcr eine WG junger (oder auch weniger junger) Menschen, die gemeinsam ein geistliches Leben f\u00fchren m\u00f6chten und in der Kirche nebenan w\u00f6chentlich oder sogar t\u00e4glich eine \u00f6ffentliche Andacht halten, die Anl\u00e4sse organisieren und ein diakonisch-offenes Haus f\u00fchren? Warum sollte das nicht ebenso m\u00f6glich sein; man m\u00fcsste es nur wollen und wissen und k\u00f6nnen, wie man so ein Projekt angeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Man m\u00fcsste viel unternehmerischer denken. Ein zurzeit leerstehendes Haus ist nicht prim\u00e4r eine finanzielle Last, sondern es ist ein leider zurzeit noch nicht genutztes <strong>Produktionsmittel<\/strong>, das man unbedingt f\u00fcr die Gemeinde nutzbringend einsetzen m\u00fcsste. Und mit nutzbringend meine ich nicht finanziell nutzbringend, indem man es zum Beispiel einfach an irgendwelche Bewohner vermietet, sondern geistlich nutzbringend, damit es zum weiteren Aufbau der Gemeinde etwas beitr\u00e4gt. \u2013 <strong>Den Lead darf in der Kirche nicht die Finanzb\u00fcrokratie haben!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Nachfolge Jesu f\u00fcr die Menschen um uns herum relevant werden nicht, indem wir ihnen Trakt\u00e4tchen schenken und meinen, damit h\u00e4tten wir \u00abdas Wort\u00bb ausgeteilt und k\u00f6nnen den Einen oder die Andere zum Glauben gewinnen. Damit nerven wir die meisten nur und verst\u00e4rken ihre Vorurteile. Wir m\u00fcssen uns fragen: Wie k\u00f6nnen wir f\u00fcr unsere Mitmenschen und f\u00fcr die Ortsgemeinde um uns herum wirklich relevant werden und sie positiv ber\u00fchren und Interesse am Mittun in der christlichen Gemeinde wecken? Beginnen wird es mit Diakonie im weitesten Sinn und mit Gemeinsamkeiten (Hobbies, Freizeit- oder kulturelle Aktivit\u00e4ten); die erforderliche Bildung wird auf Nachfrage nachfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Wesentliche wird eher ausserhalb der kirchlichen R\u00e4ume und Strukturen geschehen als innerhalb derselben. Wir m\u00fcssen also mehr zu den Menschen hinausgehen wie Jesus, anstatt nur Angebote zu machen und zu warten, ob sie kommen. Sie kommen einfach so von selber eher nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch in einer ganz s\u00e4kularisierten Bev\u00f6lkerung interessiert es halt einige doch pl\u00f6tzlich, und sie fragen: Was habt ihr Christen eigentlich mit eurem Glauben? Das sind dann die guten Ansatzpunkte \u2013 komm und sieh! <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Versch\u00fcttetes Wissen \u00fcber Jesus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"685\" height=\"555\" src=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Jesus-Titelbild.bmp\" alt=\"\" class=\"wp-image-406\" srcset=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Jesus-Titelbild.bmp 685w, https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Jesus-Titelbild-300x243.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Wissen-ueber-Jesus-hyperlink.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Wissen \u00fcber Jesus - hyperlink.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-6bf93fbc-d6d7-4588-8a87-a74d4bd84f7d\" href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Wissen-ueber-Jesus-hyperlink.pdf\">Wissen \u00fcber Jesus &#8211; hyperlink<\/a><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Wissen-ueber-Jesus-hyperlink.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-6bf93fbc-d6d7-4588-8a87-a74d4bd84f7d\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Eine interessante und aufschlussreiche Notiz in Mk. 12,41-44 und Lk. 21,1-4<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Exegetische-Anmerkung-zu-Mk-1241ff-Die-Gabe-der-Witwe.pdf\" data-type=\"attachment\" data-id=\"462\">Exegetische Anmerkung zu Mk 12,41ff \u2013 Die Gabe der Witwe<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>Meine exegetischen Anmerkungen lassen auf eine fr\u00fche Datierung des Markusevangeliums schliessen, ums Jahr 65. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kurzer Prozess mit Jesus<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Mit Jesus ist vor 2000 Jahren kurzer Prozess gemacht worden aus religions- und machtpolitischen Gr\u00fcnden und Gr\u00fcnden der Staatsr\u00e4son, fast ein wenig wie j\u00fcngst mit Alexej Nawalny in Moskau. Ich habe dazu eine &#8222;Passionsbesinnung&#8220; verfasst mit vielen Infos zu den zeitgeschichtlichen Hintergr\u00fcnden, die so allgemein wohl kaum bekannt sind.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-5d41854e-80ee-44e8-95f9-e1e052f7bb1d\" href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Kurzer-Prozess-mit-Jesus-1.pdf\">Kurzer-Prozess-mit-Jesus<\/a><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/Kurzer-Prozess-mit-Jesus-1.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-5d41854e-80ee-44e8-95f9-e1e052f7bb1d\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Komposition der &#8222;Bergpredigt<\/strong>&#8222;<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"726\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bildschirmfoto_4-6-2024_155756_-726x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-452\" srcset=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bildschirmfoto_4-6-2024_155756_-726x1024.jpeg 726w, https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bildschirmfoto_4-6-2024_155756_-213x300.jpeg 213w, https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bildschirmfoto_4-6-2024_155756_-768x1083.jpeg 768w, https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bildschirmfoto_4-6-2024_155756_-1089x1536.jpeg 1089w, https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bildschirmfoto_4-6-2024_155756_.jpeg 1190w\" sizes=\"auto, (max-width: 726px) 100vw, 726px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Die-Komposition-der-Bergpredigt.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Die Komposition der Bergpredigt.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-b7a48582-f194-4244-a3e3-4218c591d7c5\" href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Die-Komposition-der-Bergpredigt.pdf\">Die Komposition der Bergpredigt<\/a><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Die-Komposition-der-Bergpredigt.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-b7a48582-f194-4244-a3e3-4218c591d7c5\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-7c2cc062-3a62-4237-af81-aca1097af6c2\" href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Was-Jesus-lehrte-in-5-Gespr\u00e4chen.pdf\">Was-Jesus-lehrte-in-5-Gespr\u00e4chen<\/a><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Was-Jesus-lehrte-in-5-Gespr\u00e4chen.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-7c2cc062-3a62-4237-af81-aca1097af6c2\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Meine damalige Akzessarbeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Hinsichtlich der biblisch-theologischen Erkenntnisse ist sie l\u00e4ngst nicht \u00fcberholt. Der Auftrag war seinerzeit einen Forschungsbericht in die Gegenwart weiterzuf\u00fchren; es wurden daraus eigene &#8222;Erw\u00e4gungen&#8220;, wie Prof. Wildberger es genannt haben wollte. Er war etwas entt\u00e4uscht, dass ich seine \u00e4gyptische Hypothese mit keinem Wort erw\u00e4hnt hatte. Allerdings hatte er dar\u00fcber meines Wissens auch nicht publiziert &#8211; und ich musste schliesslich einen &#8222;Forschungsbericht&#8220; schreiben nicht eine Hommage an Wildberger &#8230; <\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kommt, dass &#8222;Strukturanalyse&#8220; im deutschen Sprachraum bis heute als Methode nicht wirklich anerkannt ist. Schade, sehr schade. Sie bringt n\u00e4mlich gerade in der apokalyptischen Literatur Ergebnisse, die durch historisch-kritische oder andere literarkritische Methoden nicht erhoben werden k\u00f6nnen, sondern sogar verpasst werden. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-3e39d2c7-991f-4067-99d8-e3f85c99e742\" href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-713-Teil-1_1-11_compressed.pdf\">Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-7\/13-Teil-1_1-11_compressed<\/a><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-713-Teil-1_1-11_compressed.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-3e39d2c7-991f-4067-99d8-e3f85c99e742\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-bfa8ce52-0fb2-4f64-9d20-2da462dc91fc\" href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-713_Teil-II_12-21_compressed.pdf\">Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-7\/13_Teil-II_12-21_compressed<\/a><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-713_Teil-II_12-21_compressed.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-bfa8ce52-0fb2-4f64-9d20-2da462dc91fc\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-b25bfdf0-4a1a-4c37-881f-68f1e6f54b5f\" href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-713_Teil-III_22-34_compr.pdf\">Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-7\/13_Teil-III_22-34_compr<\/a><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-713_Teil-III_22-34_compr.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-b25bfdf0-4a1a-4c37-881f-68f1e6f54b5f\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-70a9d52b-aa4a-4a3c-a4ff-3c7699229237\" href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-713_Teil-IV_Anh35-43.pdf\">Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-7\/13_Teil-IV_Anh35-43<\/a><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Das-Menschensohn-Problem-in-Daniel-713_Teil-IV_Anh35-43.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-70a9d52b-aa4a-4a3c-a4ff-3c7699229237\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p>Zum gleichzeitig danebenlegen die ANMERKUNGEN &#8211; sie enthalten auch viel Interessantes:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-file\"><a id=\"wp-block-file--media-cc304192-9e19-4545-a228-cd6afb9e8562\" href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Menschensohn-Dan-Anmerkungen_compressed.pdf\">Menschensohn-Dan-Anmerkungen_compressed<\/a><a href=\"https:\/\/hesstheol.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Menschensohn-Dan-Anmerkungen_compressed.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-cc304192-9e19-4545-a228-cd6afb9e8562\">Herunterladen<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist Basis \u2013 was Interpretation? \u00dcberlegungen zur Basis der Theologie und ihrer Aufgabe &#8211; angestossen durch die Lekt\u00fcre des Buchs von Charlotte R\u00f8rt &#8222;Die Frau, die nicht an Gott glaubte und Jesus traf&#8220;. 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